13. Februar 2016, 16:10 Uhr
Die Hetze geht weiter
Der gefühlt fünfte Hetzartikel gegen Russland und den Frieden heute schreibt Herr Luther auf ZON. Er meint, Dmitri Medwedew, der Russische Ministerpräsident, sei das Sprachrohr Putins. Und der gleiche Herr Luther wird als Sprachrohr des Ukrainischen Ministerpräsidenten Poroschenko - das ist der mit den leeren Ausweishüllen und den unsichtbaren Panzern - wahrgenommen. Vielleicht ist das ja nur Selbstironie.
Der Beitrag gipfelt dann in der Behauptung, Russland würde zivile Opfer in Syrien leugnen. Wenn Herr Luther seine eigene Zeitung lesen würde, wüßte er, daß Russland niemals zivile Opfer geleugnet hat, sondern lediglich behauptete, keine zivilen Ziele anzugreifen. Daß dabei auch Zivilisten zu Opfern werden, wissen wir aber schon spätestens seit Vietnam und dem Irakkrieg.
Herrn Luther scheint nichts zu blöd zu sein, um seine Russophobie ausleben zu können. Daß er seine Leserschaft auf dem gleichen intelektuellen Niveau wähnt, wie sich selbst, disqualifiziert jedoch nicht große Teile seiner Leserschaft , sondern lediglich seine Sicht auf die Menschen.
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